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Weitere Windkraftanlagen im Saarland – eine Katastrophe für Mensch und Natur

Gegenwind Saarland, das saarlandweite Aktionsbündnis gegen Windwahn, hat über die Plattform openPetition eine Online-Petition gestartet.

Weitere Windkraftanlagen im Saarland – eine Katastrophe für Mensch und Natur

Wir bitten Sie, diese Petition mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen. Sie erreichen die Unterschriftenseite über den nachfolgenden Link.

https://www.openpetition.de/petition/online/weitere-windkraftanlagen-im-saarland-eine-katastrophe-fuer-mensch-und-natur

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Möcks

1.Vorsitzender
BI Wenzelstein
Buweilerstr. 16
66687 Wadern – Rathen
06871 9221471

Gründungsversammlung des Vereins „BI Wenzelstein“ (28.1.2017)

100. Mitglied aufgenommen

Am Samstag, 28.01.2017, fand im Schützenhaus Rathen die gut besuchte Gründungsversammlung des Vereins „Bürgerinitiative Wenzelstein“ statt. Der erfolgreich gestartete Verein konnte das 100. Mitglied begrüßen.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Umwelt- und Naturschutzes allgemein, insbesondere im Bereich des Wenzelsteins sowie die nachhaltige Entwicklung in der Hochwaldregion. Die Ziele des Vereins sollen auch durch die Verhinderung schädigender Eingriffe in die Natur und Umwelt der Hochwaldregion erreicht werden.

Zum 1. Vorsitzenden wurde Günter Möcks gewählt; zum 2. Vorsitzenden: Michael Wahl, zur Kassenwartin: Hilde Finkler, zum Schriftführer: Wolfgang Keber. Als Beisitzer wurden gewählt: Eric Ongania, Britta Gillenberg und Hannelore Kasper.

Der Verein verfolgt weiter sein Ziel, einen Mindestabstand der Konzentrationszone für Windenergieanlagen von 1200 m zur Wohnbebauung einzuhalten.

Zum Abschluss der Gründungsversammlung erlebten die Mitglieder einen begeisternden Bild-Vortrag von Bernd Konrad: „Die Tierwelt des Löstertals“.

Einladung zur Gründungsversammlung des Vereins „BI Wenzelstein“ am 28.1.2017

Einladung zur Gründungsversammlung des Vereins „Bürgerinitiative Wenzelstein“ am Samstag, 28. Januar 2017, 17.00 Uhr im Schützenhaus des „Schützenvereins Hubertus Rathen“, Breitweg 3, Rathen.

Tagesordnung:

  • Aussprache über die Gründung des Vereins
  • Beratung und Feststellung der Vereinssatzung
  • Wahl des Vorstandes
  • Vortrag über die Tierwelt des Löstertals (Bernd Konrad angefragt)
  • Verschiedenes

Eingeladen sind alle Mitglieder, die bereits einen Mitgliedsantrag gestellt haben. Gäste sind willkommen (Mitgliedsanträge können auch noch vor Beginn der Versammlung gestellt werden).

Anschließend wird uns Herr Bernd Konrad vom NABU in einem Lichtbildervortrag die Tierwelt des Löstertals nahe bringen.


Günter Möcks, Buweilerstr. 16, 66687 Wadern-Rathen

Gegenwind Saarland setzt Windkraft-Positionen der Parteien zur Landtagswahl auf den Prüfstein

Gegenwind Saarland, das Arbeits- und Aktionsbündnis saarländischer Bürgerinitiativen gegen den unreflektierten und ungebremsten Ausbau der Windkraft zu Lasten von Natur und Mensch, hat anlässlich der saarländischen Landtagswahl 2017 Wahlprüfsteine erarbeitet und den Parteien am 15. Januar 2017 zur Beantwortung übersendet.

Die Wahlprüfsteine beleuchten eine Vielzahl kritischer und ungelöster Fragen zum Themenbereich Windkraft – von der Gesundheit des Menschen, dem Natur- und Artenschutz über Verfahrensfragen bis hin zu finanziell/technischen Aspekten.

Gegenwind Saarland ist mit uns gemeinsam der Auffassung, dass die Bürgerinnen und Bürger des Saarlandes einen Anspruch darauf haben zu wissen, wie sich die Parteien, die sich um ihre Wählerstimmen bewerben, zur Windkraft stellen.

Eine Rückantwort wurde bis zum 13. Februar 2017 erbeten – verbunden mit dem Hinweis, dass im Falle einer ganz oder teilweise unklaren, unvollständigen oder ausweichenden Beantwortung, eine Interpretation der Antworten in angemessener Weise erfolgen wird.

Die Wahlprüfsteine selbst als auch die Ergebnisse der Befragung werden durch Gegenwind Saarland und die angeschlossenen Organisationen, zu denen auch wir gehören, über Internetrepräsentanzen, eMail, soziale Medien, elektronische Newsletter, Flyer etc. publiziert.

die Wahlprüfsteine als PDF Dokument

Nachtrag vom 20. Februar 2017

hier geht’s zu den Antworten und deren Auswertung …

Fragen an den Autor (Sendung am 22.1.2017): „Geopferte Landschaften“

Dr. Jürgen Albers hat in seiner letzten Sendung „Fragen an den Autor“ am 22,1,2017  Georg Etscheit zu Gast. Herr Etscheit ist der Herausgeber des Buches „Geopferte Landschaften“.

Worum geht es in dem Buch?

Die geplante Energiewende in Deutschland wurde auch international viel beachtet: Ein Ausstieg aus der Atomindustrie, ein Zurückfahren der Kohlekraftwerke und eine massiv stärkere Nutzung erneuerbarer Energien, das ist ein ehrgeiziges Ziel.

Dass die großen Energiekonzerne Bedenken haben, verwundert nicht. Es gibt aber auch Proteste von Naturschützern. Gibt es einen planlosen „Wildwuchs an Windrädern und Solaranlagen“? Werden schöne Landschaften verschandelt, Vögel und Fledermäuse getötet?

mehr …

Artikel in der Heusweiler Wochenpost vom Verein Fröhnerwald.

Podcast der Sendung in der ARD Mediathek

BI-Forderung erfüllt sich nicht (SZ vom 6.12.2016)

bi-forderung-erfuellt-sich-nicht-sz20161206Artikel aus der SZ vom 6.12.2016 (zum Herunterladen als PDF auf den Ausschnitt klicken)

Durch diesen Bericht der Saarbrücker Zeitung könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Forderung der Bürgerinitiative Wenzelstein nach einem Mindestabstand von 1200m abgehakt sei. Da dem nicht so ist, hat Herr Möcks dem Redakteur folgende Nachricht zukommen lassen.


BI-Wenzelstein fordert weiterhin 1200 m Mindestabstand zur Wohnbebauung

Planung zur Konzentrationszone Windkraft geht in die Zweite Runde

 Ob sich die Forderung der BI-Wenzelstein, einen Mindestabstand der Konzentrationszone von mindestens 1200 m zur Wohnbebauung vorzusehen, erfüllt wird sich im weiteren Planungsprozess zeigen.

Verwaltung und Stadtrat stützen sich bei ihrer bisherigen Entscheidung auf veraltete Daten und divergierende Gerichtsurteile. Dass diese Grundlagen zur Darstellung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen mangelhaft waren, zeigt sich daran, dass Stadtverwaltung und Rat der Stadt Wadern den Plan durch AGSTA Umwelt überarbeiten lassen. Pauschal wird darauf hingewiesen, dass den durch die Bürgerinitiative vorgetragenen Einwendungen zum Thema Lärm und Schall durch neue Vorsorgeabstände Rechnung getragen werden könne. Wie groß diese aber sein müssen wird nicht begründet. Die BI-Wenzelstein fordert daher weiter einen Mindestabstand von 1200 m zur Wohnbebauung.

Aus den Ausführungen von Bürgermeister Kuttler im Stadtrat am 24.11.2016 wurde deutlich, dass die jetzt genannten 1000 m bereits als Planalternative 4, beruhend auf den überholten Daten des AGSTA Umwelt Gutachtens, in der Schublade lagen. Ihre Begründung ist entsprechend so fehlerhaft wie die zu den zuvor genannten 800 m. In seinem Gutachten ist AGSTA Umwelt von Windrädern ausgegangen, die 200m hoch sind. Bekannt ist aber, dass der potentielle Betreiber ABO Wind bereits jetzt mit 230 m hohen, leistungsstärkeren Windrädern plant.

Auch der zweite Hinweis, der im Stadtrat gegeben wurde, setzt sich nicht mit der Gesundheitsgefährdung durch diese Riesenwindräder auseinander, sondern benutzt zur Immunisierung der beabsichtigten Entscheidung Gerichtsurteile, die sehr viel kleinere und leistungsschwächere Windräder zu beurteilen hatten. Selbst diese Urteile fordern sehr viel  kleinere Konzentrationszonen, als sie die Stadt Wadern vorsieht. Hieraus ergibt sich, dass auch Planungen mit einem Mindestabstand von 1200 m vor Gericht Bestand haben können. In seiner Abwägung hätte also der Stadtrat auch eine tatsächliche Bewertung der Gesundheitsgefahren (z. B. durch Infraschall) für die Bürger vornehmen müssen. Diese Zusammenhänge sind sehr komplex und bei fehlender Sachkunde hätten auch hierzu Gutachter eingebunden werden müssen.

Zunächst ist jetzt ein neuer Planentwurf vorzulegen. Die BI-Wenzelstein wird diesen sehr sorgfältig prüfen und jeder einzelne betroffene Bürger wird hierzu seine Belange äußern. Hierzu hat der Stadtrat Abwägungsbeschlüsse zu fassen und zu begründen. Sie könne zu wesentlichen Änderungen am Planentwurf führen.

Worauf also der Fraktionsvorsitzende Schillo sich bezieht, wenn er schon jetzt prophezeit „wir sind im Falle von Wenzelstein auf einem sehr guten Weg, einen tragfähigen Kompromiss zu erzielen „ erschließt sich nicht. Und auch Herr Bürgermeister Kuttler sollte nicht das aufs Spiel setzen was er eine „gute Verhandlungsposition“ nennt. Je fundierter die Vorbereitungen zu den Verhandlungen mit dem potentiellen Betreiber sind – und aufgrund der Beschlüsse des Stadtrates besteht hier keine Eile – umso erfolgreicher können sie sein. Der potentielle Betreiber wird auch in eventuellen Verhandlungen seine juristischen Ressourcen, denen die Vertreter der SPD, ProHochwald und FWW Fraktionen in möglichen Gerichtsprozessen aus dem Weg gehen wollen – ausspielen.

Zunächst hat aber der Stadtrat in der aktuellen Planungsrunde darüber zu entscheiden, ob die vorgebrachten und noch vorzubringenden Belange der Bürger einen Mindestabstand von 1200m rechtfertigen und ob entsprechende weitere Planänderungen erforderlich sind.

 Günter Möcks

Bürgerinitiative Wenzelstein